Freie Pädagogische Initiative für eine Neue Lernkultur

Elterninformation

zum Diplom I "Angehender Lernkundler", nach dem Grundlehrgang

Zur Lernberatung, Index, vorige Seite, nächste Seite, Kursübersicht, FPI-Infozentrale

Bitte um Beachtung! Alle von hier aus erreichbaren Seiten sind historisch zu sehen. Sie wurden in den Jahren 1996 bis ca. 1998 erstellt und stellen somit meine ersten Schritte ins WorldWideWeb dar. Im Grunde sind alle hier angeführten Angebote spätestens seit der Währungsumstellung Österreichs auf den Euro ungültig geworden.


Was die Lernkunde uns lehrt

Nach dem "Lernerfolgsbooster" ist Ihr Kind "Lernkundler" - ein junger Mensch, der weit über das übliche Maß hinaus erfahren hat, seine wichtigste Fähigkeit, den Verstand, besser zu nützen.

Wahrscheinlich war für Ihre Entscheidung geradeso wie für viele andere Eltern ausschlaggebend, daß Ihr Kind an und in der Schule litt; Sie haben gesehen, daß sich Ihr Kind unangemessen schwer tat.

Es wäre kurzsichtig, auf die Gründe für diesen Mißstand keinen weiteren Gedanken zu verwenden und zu hoffen, mit einer Entscheidung würde nun alles anders. Die Lage Ihres Kindes hat wie jede Sache mehr als eine Seite - nur die eine davon ist die Seite Ihres Kindes.

Zuvor war Ihr Kind den Lernsperren faktisch hilflos ausgesetzt. Es konnte sie nicht erkennen und überwinden, geschweige denn vermeiden. Diese Benachteiligung wird durch unseren Lehrgang beseitigt. Mit der Grundausbildung in der Lernkunde hat sich die Lage Ihres Kindes entscheidend geändert. Als Lernkundler hat es in dieser Hinsicht entscheidende Fähigkeiten erworben. Jetzt hat Ihr Kind Werkzeuge, mit denen es seine Lage bedeutend mehr ursächlich beeinflussen kann. Ihr Kind braucht nicht mehr das Opfer der Umstände zu sein!

Doch ist da noch die andere Seite, auf die ein Jugendlicher kaum Einfluß hat: Es ist die Umwelt, in welcher der junge Mensch heranwächst und lernt. Diese Umwelt besteht nur zum Teil aus der Erziehung, die Sie Ihrem Kind bieten. Auf der anderen Seite ist da der Einfluß der Schule und ihrer Pädagogik, der Lehrbücher und Lehrer, und der seiner Kameraden.

Sicher werden Sie zustimmen können, wenn wir sagen: Würden im Unterricht, in den Lehrbüchern und in der Erziehung zur Erledigung der Schulaufgaben von Lehrern und Eltern stets alle Grundsätze der Lernkunde beachtet, dann würde auch ein in der Lernkunde selbst nicht ausgebildeter Schüler ohne übermäßige Probleme über die Runden kommen. Lehren würde direkt zum Lernen führen. Daraus läßt sich dieser Schluß ableiten:

Wenn Ihr Kind heute mit der Schule Schwierigkeiten hat, dann sind ihm diese Schwierigkeiten durch Unkenntnis der Lernkunde gemacht worden! Soll Ihr Kind künftig weniger Schwierigkeiten und mehr Freude haben, dann muß auf Beachtung der Lernkunde geschaut werden. Sonst befände sich Ihr Kind in einer Lage wie ein Alkoholiker, der von der Sucht geheilt in die Gesellschaft seiner Trinker-Freunde entlassen wird. Ihr Kind würde es sehr schwer haben, sich und sein besseres Wissen zu behaupten. Wo Grobes sich an Feinem reibt, verliert das Feine. Die "Masse" besiegt die Vernunft, wo sie allein gelassen (auf sich selbst angewiesen) wird. Deswegen die dringende Empfehlung an Sie:

Bitte ziehen Sie uns bei "Rückschlägen" und Unklarheiten zu Rate! Wir können und wollen Ihrem Kind helfen, seine guten Anlagen besser zu nützen und wirklich Herr seines Erfolges zu werden. Das kann nicht eine Angelegenheit von heute auf morgen sein, aber mit konsequenter Zielstrebigkeit läßt es sich erreichen! Ihr Kind hat diese Chance nur, wenn Sie und wir darauf achten, daß es richtig anwendet, was es gelernt hat. Das trifft auf alles zu, was es lernt, in der Schule oder außerhalb - es trifft ganz besonders auf die Erkenntnisse der Lernkunde zu. Die Lernkunde bietet uns erstmals in der Geschichte der Pädagogik eine Gebrauchsanleitung für den Verstand.

Bitte bedenken Sie, daß gerade in der Anwendung des Gelehrten Schwächen existieren! Überlegen Sie:

Würde Ihr Kind jemals in Schwierigkeiten geraten, täte es immer korrekt, was die Schule lehrte? Wenn die Schule sich darauf beschränkt, Tatsachen zu lehren ohne ihrer Anwendung ausreichend Augenmerk zu schenken, verlieren die Kinder. Es liegt aber im Interesse der Eltern, daß die Kinder gewinnen! Wir Erwachsenen müssen daher dafür sorgen, daß unsere Kinder vor allem das richtige Anwenden lernen und üben! Es wäre verantwortungslos, würden wir es dem Kind anlasten, daß es das nicht von sich aus tut! Kinder sind auf Anleitung und Erziehung angewiesen.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch zu bedenken geben:

Wenn Ihr Kind vor der Ausbildung bei uns einen Nachhilfelehrer hatte (und Sie dennoch unseren Rat suchten!), dann sollte die von ihm angewandte Pädagogik sorgfältig geprüft werden. Hilft seine Methode Ihrem Kind zur Selbständigkeit oder wird es dadurch vielleicht gar in Abhängigkeit gehalten?

Noch etwas darf man nicht übersehen:

Die zeitgenössische Schule ist nicht dieselbe, die wir Eltern aus unserer Schulzeit kennen! Es wurde ungeheuer viel verändert, und ganz und gar nicht zum Besseren! Wären Pädagogen im Sinn des Wortes für die Veränderungen verantwortlich gewesen, dann wäre die Schule unserer Tage besser als die vor zwanzig Jahren! Nachdem genau das Gegenteil der Fall ist, kann man getrost annehmen, daß alle Änderungen nicht mit pädagogischem Ziel, sondern für administrative oder politische Zwecke gemacht wurden. Ganz und gar nicht zum Wohl der Schüler! Die Jungen brauchen also Hilfe, Anleitung und Zuspruch.

Kein wirklich guter Fachmann eines beliebigen Gebietes ist heute ohne seine Fachbücher und Nachschlagwerke denkbar. Meistens sind "die Guten" vor allem deshalb die guten, weil sie nie grübeln und trödeln, sondern bei Fragen gleich nachschlagen.

Sie selbst können viel dazu tun, daß Ihr Kind die Lernkunde-Kenntnisse anwendet:

Schenken Sie ihm die UNTERRICHTSFIBEL! Diese Fibel enthält nützliche, brauchbare und wirksame Ratschläge, die Ihrem Kind aus jeder schwierigen Lernsituation heraushelfen. Auch die Einführungsvorträge (auf Tonkassetten) geben Ihnen wertvolle Anregungen und Ihrem Kind eine nützliche Auffrischung des Stoffes. So haben Sie beide Themen, die Sie gemeinsam erörtern können.

Wie leicht vergißt man in der Bedrängnis das Naheliegende? Ein Blick ins richtige Buch hilft schnell wieder auf die Sprünge! Eine wesentliche Erziehungsmaßnahme zum erfolgreichen Lernen ist die Frage "wo kannst du das nachschlagen?" und die Weisung "schlag' dort nach!" Das gemeinsame Nachschlagen und Erörtern ist ein noch viel wirksamere Maßnahme, weil es durch das Vorbild verstärkt wird.

Um Sie in dieser großen Erziehungsaufgabe zu unterstützen, haben wir die Elternakademie Kreative Pädagogik gegründet, und wir bieten Literatur an, und wir bieten Seminare für Eltern, mit viel praktischer Anwendung der Lernkunde. Wenn alle Beteiligten zusammenhelfen, wird es gut werden; die angestrebten Ziele können erreicht werden! In diesem Wissen möchte Sie bestärken

Viel Freude am Wachsen Ihres Kindes wünscht Ihnen Ihr Helmut W. Karl!

Copyright %copy; Helmut W. Karl 1988, 1998, 2017, (Originaltext aus 1988 im erneuertem Seitenlayout.)


Zur Lernberatung, Index, vorige Seite, nächste Seite, Kursübersicht, FPI-Infozentrale

Impressum: Helmut W. Karl


Document created by Helmut W. Karl 21AUG96, last update 23Mär2017.